Lehrbuch der Persönlichkeitspsychologie - Motivation, Emotion und Selbststeuerung

Lehrbuch der Persönlichkeitspsychologie - Motivation, Emotion und Selbststeuerung

 

 

 

von: Julius Kuhl

Hogrefe Verlag Göttingen, 2010

ISBN: 9783840922398

Sprache: Deutsch

586 Seiten, Download: 11648 KB

 
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Lehrbuch der Persönlichkeitspsychologie - Motivation, Emotion und Selbststeuerung



  Inhaltsverzeichnis 8  
  Vorwort 16  
  Kapitel 1 Einführung: Theoretische und methodische Grundlagen 22  
     1.1 Die sieben Quellen des Erlebens und Verhaltens 24  
        1.1.1 Behaviorismus: Was man nicht messen kann, gibt es nicht? 25  
        1.1.2 Brauchen Verhalten und Erleben eine Persönlichkeit? 27  
        1.1.3 Sieben Gründe, faul zu sein 30  
     1.2 Situation und Disposition 31  
        1.2.1 Individuelle Unterschiede und Persönlichkeit 32  
        1.2.2 Gibt es stabile Persönlichkeitseigenschaften? 34  
     1.3 Neurobiologische Grundbegriffe 56  
        1.3.1 Grundbegriffe der funktionellen Hirnanatomie 58  
        1.3.2 Neuromodulation von Makrosystemen 59  
        1.3.3 Signalverbindungen zwischen Makrosystemen 61  
        1.3.4 EEG und ereigniskorrelierte Potenziale 62  
     1.4 Priming: Eine wichtige kognitionspsychologische Methode 64  
     1.5 Aufbau des Buches und Tipps zum Arbeiten mit den Lernhilfen 65  
  Kapitel 2 Gewohnheiten: Assoziationslernen, Objektwahrnehmung und Verhaltenspriming 70  
     2.1 Intrinsische Motivation: Funktionslust und Ablenkung 73  
     2.2 Theoriegeschichte: Pawlow, Hull, Skinner 74  
        2.2.1 Pawlow und das Klassische Konditionieren 76  
        2.2.2 Instrumentelles Lernen: Hulls 78  
        2.2.3 Skinners radikaler Behaviorismus 79  
     2.3 Verhaltensroutinen: Genau oder impressionistisch? 83  
        2.3.1 Intuitive Verhaltenssteuerung: Flexibel, spontan und manchmal vage 84  
        2.3.2 Objekterkennung: Genau, gründlich und manchmal zwanghaft 94  
     2.4 Emotion: Objekterkennung und intuitive Verhaltenssteuerung 103  
        2.4.1 Intuitives Verhalten und Stimmung 105  
        2.4.2 Objektwahrnehmung und Emotionen: Klassifikationssysteme 109  
     2.5 Anwendung: Psychodrama, Erkenntnisphilosophie und Die kluge Else 113  
        2.5.1 Psychodrama: Räumliche Darstellung von Beziehungen 113  
        2.5.2 Philosophie: Peripatetiker, Heidegger und Rituale 114  
        2.5.3 Gewohnheitshandeln im Märchen 117  
  Kapitel 3 Temperament: Impulsives Verhalten und Erregungsregulation 122  
     3.1 Intrinsische Motivation: Neugier und Langeweile 125  
     3.2 Theoriegeschichte: Pawlow, Eysenck, Berlyne 129  
        3.2.1 Pawlows Erregungskonzept: Auch der Hund hat eine Persönlichkeit 129  
        3.2.2 Eysencks Persönlichkeitsdimensionen: Von den Großen Drei zu den Big Five 130  
        3.2.3 Berlyne: Neugier und Erregungsregulation 134  
        3.2.4 Emotion als Erregungszustand: James und Cannon 136  
        3.2.5 Genetik und Persönlichkeit: Von den Zwillingsstudien zur Analyse von Umwelteinflüssen 139  
     3.3 Globale Energie: Aktivierung und Erregung 142  
        3.3.1 Aktivierung: Impulsiv, opportunistisch, launisch 146  
        3.3.2 Sensorische Erregung: Sensibel, genau, nervös 149  
     3.4 Emotion: Aktivierung und Erregung 154  
        3.4.1 Emotion und Aktivierung 154  
        3.4.2 Emotion und Erregung 154  
     3.5 Anwendung: Entspannung, Postmoderne sowie Brüderchen und Schwesterchen 155  
        3.5.1 Wann wirkt welche Art von Entspannungstechnik? 156  
        3.5.2 Beruht postmoderne Beliebigkeit auf Übererregung? 158  
        3.5.3 Spaltung der Persönlichkeit im Märchen 159  
  Kapitel 4 Affekt und Anreizmotivation: Belohnung und Bestrafung 164  
     4.1 Intrinsische Motivation: Anreizzentrierung oder Bedürfniskongruenz 167  
     4.2 Theoriegeschichte: Darwin, Freud, Lewin, Gray 170  
        4.2.1 Evolutionstheorie: Von Darwin bis Dawkins 170  
        4.2.2 Freuds Triebtheorie 174  
        4.2.3 Lewins Topologie des Lebensraums 177  
        4.2.4 Belohnungs- und Bestrafungsaffekte: Gray 180  
     4.3 Anreizmotivation: Bahnung und Hemmung des Verhaltens 182  
        4.3.1 Aufsuchen 183  
        4.3.2 Vermeiden 192  
     4.4 Belohnungs- und Bestrafungsaffekte 197  
        4.4.1 Emotionen als motivationale Istwert-Detektoren 197  
        4.4.2 Positive und negative Affekte: Gegenpole einer Dimension oder zwei separate Dimensionen? 199  
        Zweidimensionales Affektmodell: 200  
        Eindimensionales Affektmodell: 200  
     4.5 Anwendung: Reframing, Hedonismus und Der Trommler 204  
        4.5.1 Reframing und positive Abwehr 205  
        4.5.2 Ist der Mensch eine Lust-Maschine? 206  
        4.5.3 Lust oder Liebe? 207  
  Kapitel 5 Stressbewältigung und Regression: Top- down- versus Bottom- up- Steuerung 212  
     5.1 Intrinsische Motivation: Erwartungskongruenz und Affektdominanz 216  
     5.2 Theoriegeschichte: Triebunterdrückung und Regression in Freuds Strukturmodell 216  
        5.2.1 Regression und psychosexuelle Entwicklungsphasen 217  
        5.2.2 Angst und Verdrängung: Von der Traumatheorie zur Triebunterdrückungstheorie 219  
        5.2.3 Abwehrmechanismen und die Revision der Traumatheorie zur Triebunterdrückungstheorie 223  
        5.2.4 Kritik an Freuds Triebunterdrückungstheorie 224  
        5.2.5 Kritik an der Psychoanalyse als Therapieform 226  
     5.3 Stressbewältigung: Progression und Regression 228  
        5.3.1 Progression: Rationale Modulation von Emotion und Verhalten 230  
        5.3.2 Regression: Dysfunktionale Stressfolgen 235  
        5.3.3 Zur Entwicklung integrativer Kompetenz: Die Dialektik von Progression und Regression 242  
     5.4 Emotionen: Modulation durch elementare und höhere Prozesse 245  
        5.4.1 Neurobiologische Mechanismen 246  
        5.4.2 Kognitive Prozesse: Aufmerksamkeit und Gedächtnis 247  
     5.5 Anwendung: Lösungsorientierte Beratung, Dialektik und Das Marienkind 251  
        5.5.1 Übungen zur Horizonterweiterung 251  
        5.5.2 Entwicklung des Geistes durch emotionale Dialektik? 252  
        5.5.3 Hippocampus-Hemmung im Märchen 254  
  Kapitel 6 Motive: Erfahrungsnetzwerke um Bedürfniskerne 258  
     6.1 Intrinsische Motivation: Fremdbestimmung oder Motivkongruenz 267  
     6.2 Theoriegeschichte: McDougall, Murray, McClelland, Atkinson 268  
        6.2.1 Zielgerichtete Motivation durch Instinkte: McDougall 268  
        6.2.2 Projektion und Motivmessung: Murray 269  
        6.2.3 Von den biologischen Grundlagen bis zu den sozialen Folgen der Motive: McClelland 270  
        6.2.4 Vom Modell der Leistungsmotivation bis zur Mathematik der Handlungsdynamik: Atkinson 272  
     6.3 Motive: Haben oder Sein 277  
        6.3.1 Wirkungsorientierte Motive: Leistung und Macht 279  
        6.3.2 Sein und Erleben: Beziehungs- und Selbstentwicklungsmotive 291  
     6.4 Emotionen mit unbewussten kognitiven Anteilen 297  
     6.5 Anwendung: Motivförderung, Strukturalismus und Rilkes Tausendfacher Gedanke 300  
        6.5.1 Motivförderung: Beziehung und somatische Verankerung 300  
        6.5.2 Gibt es universelle Motive? 301  
        6.5.3 Das vorbegriffliche Liebesmotiv im Gedicht 303  
  Kapitel 7 Sinn und Ziele: Kognitive Quellen der Handlungssteuerung 306  
     Einführung: Integrativer und reduktiver Bewusstseinsbegriff 307  
        Bewusstsein und Explizierbarkeit 308  
        Mehrebenen-Verarbeitung 309  
        Nichtlinearität und Emergenz 310  
        Reduktives (ich-zentriertes) versus integratives Bewusstsein 311  
        Zum Anpassungswert des Bewusstseins 314  
     7.1 Intrinsische Motivation: Kausalattribution 316  
     7.2 Theoriegeschichte: Jung, Kelly, Frankl, Schachter 318  
        7.2.1 Kognitive Verarbeitungsstile: Jung 318  
        7.2.2 Kognitive Konstrukte: Kelly 321  
        7.2.3 Sinnerleben: Frankl 326  
        7.2.4 Emotionen sind kognitiv gedeutete Erregungszustânde: Schachter und Singer 327  
        7.2.5 Intelligenz: Die Messung kognitiver Fâhigkeiten 329  
     7.3 Kognition: Analytisch versus holistisch 336  
        7.3.1 Analytische Verarbeitung: Konkrete Ziele, Planen, Monosemantik 339  
        7.3.2 Holistische Verarbeitung: Allgemeine Ziele, Sinn, Kreativitât 353  
     7.4 Emotionen: Kognitive Determinanten 362  
        7.4.1 Explikation impliziter kognitiver Gehalte von Emotionen 363  
        7.4.2 Terror-Management: Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit 363  
     7.5 Anwendung: Rotkäppchen, systemische Therapie und die magische Drei 366  
        7.5.1 Rotkäppchen: Wie PDP vorm Gefressenwerden schützt 367  
        7.5.2 Coaching und Therapie: Ab drei beginnt die Unendlichkeit 369  
  Kapitel 8 Selbststeuerung: Ich und Selbst 374  
     8.1 Intrinsische Motivation: Ich-Kontrolle versus Selbstintegration 379  
     8.2 Theoriegeschichte: Erikson, Kohut, Rogers 380  
        8.2.1 Erikson: Epigenetische Stufen der Ich- und Selbstentwicklung 381  
        8.2.2 Kohut: Selbstentwicklung durch Widerspiegeln 384  
        8.2.3 Rogers: Wie funktioniert die "voll funktionstüchtige Persönlichkeit"? 387  
     8.3 Volition: Zentrale Steuerung von Gedanken, Gefühlen und Verhalten 393  
        8.3.1 Selbstkontrolle: Wille als Selbstdisziplin 400  
        8.3.2 Selbstregulation: Wille als freies Selbstsein 406  
     8.4 Emotion: Selbstgesteuerte Bewältigung 414  
        8.4.1 Affektregulation mit Selbstbeteiligung 415  
        8.4.2 Bewusste Affektkontrolle 423  
     8.5 Anwendung: Willensfreiheit, Existenzphilosophie und ein Gedicht vom Selbstwerden 423  
        8.5.1 Kann man als Naturwissenschaftler von Freiheit reden? 424  
        8.5.2 Existenzphilosophie 425  
        8.5.3 Selbstentwicklung in der Lyrik: Leid, Selbstkonfrontation und Liebe 427  
  Kapitel 9 Integration und Ausblick 430  
     9.1 Intrinsische Motivation: Welche Theorie hat Recht? 434  
     9.2 Verhaltens- und erfahrungsorientierte Verarbeitung auf sieben Systemebenen 436  
        9.2.1 Ebene 1: Intuitive Verhaltenssteuerung und Objekterkennung 442  
        9.2.2 Ebene 2: Aktivierung zur Verhaltensbahnung und Erregung für die Erfahrungsorientierung 443  
        9.2.3 Ebene 3: Verhaltensbahnung bei positivem und Erfahrungsorientierung bei negativem Affekt 444  
        9.2.4 Ebene 4: Verhaltensbahnung bei Progression und Erfahrungsorientierung bei Regression 447  
        9.2.5 Ebene 5: Verhaltensbahnung durch wirkungsorientierte, Erfahrungsorientierung durch erlebnisorientierte Motive 448  
        9.2.6 Ebene 6: Verhaltensbahnung und sequenzielle Logik, Erfahrungsorientierung und ganzheitliche Verarbeitung 450  
        9.2.7 Ebene 7: Verhaltensbahnung und Ich-Kontrolle, Erfahrungsorientierung und Selbstregulation 451  
     9.3 Interaktionen zwischen den Systemebenen 456  
        9.3.1 Absichten, Ziele und Ideale: Warum sind sie präsenter bei Menschen, die sie nicht realisieren? 457  
        9.3.2 Handeln aus dem Überblick: Komplexe Leistungen und die Dämpfung negativen Affekts 459  
        9.3.3 Die Theorie der Persönlichkeits-System-Interaktionen 461  
     9.4 Emotionen: Mit dem Aufzug durch die Stockwerke der Gefühle 477  
     9.5 Anwendung: Systemdiagnostik 478  
        9.5.1 Eine Fallstudie aus der Beratungspraxis 480  
        9.5.2 Eine Fallstudie aus der psychotherapeutischen Praxis 485  
        9.5.3 Schlussbetrachtung: Platons Mensch im Menschen 490  
  Anhang 498  
     Literatur 500  
     Glossar 542  
     Autorenregister 554  
     Sachregister 568  

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